Gesundheitsnachweise

  

Von Verantwortung reden wir nicht nur, wir handeln auch danach! 

Unsere Zwergdamen Uschi und Miu und natürlich auch Fjell als Deckrüde wurden umfangreicher untersucht, als die Zuchtordnung es vorschreibt, damit die diese Rasse  betreffenden Erkrankungen in unserer Zucht ausgeschlossen sind.

 

 

Auf alle die Rasse der Zwergschnauzer betreffenden genetischen Erbkrankheiten wurden unsere Hunde nachstehend nachweislich negativ getestet.  

 

Degenerative Myelopathie (DM) Exon 2 

Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung mit spätem Beginn ungefähr ab dem 8. Lebensjahr. Die Erkrankung ist durch eine Degeneration der Axone und des Myelins im Brust- und Lendenteil des Rückenmarks gekennzeichnet, was eine progressive Ataxie und Parese verursacht. Man beobachtet die ersten klinischen Anzeichen in der Hinterhand als Zeichen einer Störung des oberen Motoneurons. Es entwickelt sich eine unkoordinierte Bewegung der Hinterhand, eine gestörte Eigenwahrnehmung und gestörte Reflexe. Wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, weitet sie sich auf die vorderen Gliedmaßen aus und manifestiert sich als schlaffe Parese und Paralyse.

 

Myotonia congenita 

Myotonia congenita ist eine Krankheit, die die Skelettmuskulatur betrifft. Verursacht wird sie von einer Genmutation, die die Funktion der Chlorid-Kanäle beeinflusst und die entgegen vorheriger Annahmen autosomal rezessiv vererbt wird.

Symptome der Krankheit sind vor allem ein steifer, staksiger Gang, der sich allerdings durch Übung wieder verbessern lässt. Oft werden Schwierigkeiten beim Schlucken, ebenso wie übermäßiges Speicheln beobachtet. ALLE betroffenen Zwergschnauzer zeigten eine abnorme Bezahnung und einen Überbiß, in manchen Fällen auch abnormes Bellen. Für andere Hunderassen und andere Spezies ist dies kein typisches Krankheitsbild.

 

Spondylokostale Dysostose (Comma Defect) 

Die spondylokostale Dysostose (Comma Defekt) ist eine Erberkrankung, die sich vor allem durch Segmentationsstörungen der Wirbelsäule und der Rippen charakterisiert. Der Erkrankung liegt eine Deletion im Gen HES7 zu Grunde. Betroffenen Hunden zeigen disproportioniertem Minderwuchs sowie Wirbelsäulenverkürzung und Rippendefekte schon bei Neugeborenen. Der Schädel weist eine prominente Stirn, sowie ein ausladendes Hinterhaupt auf. Zusätzlich können Fingerfehlbildungen der Extremitäten und Bauchwanddefekte auftreten. Die fehlgebildeten Rippen verursachen einen verkleinerten Brustkorb, wodurch die Lungenfunktion einschränkt und Ateminsuffizienz verursacht wird.

 

Müller-Gang Persistenz Syndrom (PMDS)

Das Müller-Gang-Persistenzsyndrom (PMDS) wird durch eine Mutation im MISRII-Gen hervorgerufen. Die Auswirkungen sind eine fehlende Rückbildung des Müllerschen Gangs während der Geschlechtsdifferenzierung bei Rüden. Die äußeren Genitalien sind im Normalfall voll ausgebildet. Bei 50% der betroffenen Tiere sinken die Hoden nicht ab (Hodendystopie), was zu Unfruchtbarkeit und ggf. Tumorbildung führen kann.

 

Die Progressive Retinaatrophie (PRA)

ist eine fortschreitende Erkrankung der Netzhaut (Retina). Dabei werden die Photorezeptoren des Auges im Laufe der Zeit zerstört. Dies führt zu zunehmenden Nachtblindheit sowie dem Verlust der Anpassung des Sehvermögens.

Die Typ A-PRA beim Zwergschnauzer ist sehr selten. Dass die zugrunde liegende Mutation aber noch in der Rasse vorkommt, kann nicht ausgeschlossen werden, da die Forschung noch nicht abgeschlossen ist. Ein Gentest kann somit vor allem bei einer klinischen PRA-Diagnose sinnvoll sein.

 

Pankreatitis Spink 1 und 2

Bauchspeicheldrüsenerkrankungen negativ

 

Patellaluxation (Kniescheibenluxation)

Die Kniescheibenluxation  ist ein Problem des Junghundes. Sie äußert sich in einem hierfür sehr typischen Gangbild, bei welcher das entsprechende Hinterbein für einen oder mehrere Schritte komplett entlastet wird. Dazwischen läuft der Hund normal. Das Problem ist deutlich beeinflusst von der Vererbung, weswegen eine Patellaluxation für gewisse Hunderassen den Zuchtausschluss bedeuten kann.

 

 

 

DNA-Profil 

Warum wir ein DNA Profil bei Laboklin und Orivet hinterlegen! 

 

Unsere Hunde besitzen  alle den DNA-Test, welcher zur Identitäts- und Abstammungsbegutachtung dient. Hiermit wird ermöglicht, die exakte Herkunft Ihres zukünftigen Tieres nachzuprüfen. Es ist damit bestätigt ist, dass sich die in unserer Zucht befindlichen ´Weißen Zwergschnauzer´ auch tatsächlich in unserem Haus leben und zu den bekanntgegebenen Verpaarungen eingesetzt wurden. So können Sie sicher sein, dass Ihnen kein "Kuckuckswelpe" untergeschoben wird.

 

Diese Transparenz soll Ihnen als Welpenkäufer absolute Gewissheit über die Herkunft des Welpen geben.

  

Quelle der Erkrankungen:

Laboklin Labor für klinische Diagnostik GmbH & Co. KG